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Abschleppdienst Obwalden

Abschleppfahrzeug für Einsätze in Obwalden

Was ist ein Abschleppdienst für Winterstrassen und Bergstrecken

Abschleppen bedeutet, ein fahruntüchtiges Auto mit einem dafür ausgerüsteten Spezialfahrzeug von seinem Pannenort wegzubringen, meist in eine Garage oder an eine Adresse, die Sie bestimmen. Vorher steht oft der Versuch, das Problem direkt an der Pannenstelle zu lösen, etwa mit einer Starthilfe oder einem Radwechsel. Erst wenn das nicht gelingt oder die Weiterfahrt ein Risiko wäre, wird das Fahrzeug verladen. Der Abschleppdienst Obwalden von Abschleppdienst 24 verbindet beide Schritte: Pannenhilfe vor Ort und, wo nötig, den Transport auf einem Abschleppwagen mit Plateau. Auf dieser Ladefläche steht das Fahrzeug mit allen Rädern still, sodass weder Getriebe noch Antrieb während der Fahrt belastet werden.

Kälte, Schnee und starke Steigungen verändern die Art der Pannen deutlich. Eine Batterie gibt bei tiefen Temperaturen weniger Strom ab, während der kalte Motor beim Start mehr Kraft verlangt; geschwächte Batterien versagen deshalb oft am ersten frostigen Morgen. Bei Dieselfahrzeugen können sich bei strengem Frost Paraffinkristalle bilden, die den Kraftstofffilter verstopfen. An Steigungen drehen die Antriebsräder auf Schnee oder Eis durch, und das Fahrzeug kommt nicht mehr vom Fleck. Auf langen Gefällstrecken wiederum erhitzen sich die Bremsen und verlieren an Wirkung. Auch festgefrorene Scheibenwischer oder eine vereiste Waschanlage können dazu führen, dass die Fahrt aus Gründen der Sicht nicht fortgesetzt werden sollte. Jede dieser Lagen verlangt eine andere Lösung, und genau diese Unterscheidung steht am Anfang jedes Einsatzes.

Zum Einsatzgebiet gehören der Hauptort Sarnen und ebenso Engelberg. Auch bei einer Panne auf der A8 können Sie sich jederzeit melden. Abschleppdienst 24 ist 24 Stunden am Tag und 7 Tage pro Woche erreichbar, also auch an Wochenenden und Feiertagen, wenn viele Garagen geschlossen sind und rasch eine Lösung gebraucht wird. Für Anrufe wie für Nachrichten wählen Sie +41 79 752 68 81. Über WhatsApp können Sie zusätzlich Fotos des Fahrzeugs und der Umgebung schicken, was die erste Einschätzung erleichtert, gerade wenn Schnee oder Eis eine Rolle spielen.

Welche Leistungen sind bei Frost, Glätte und Schneefall verfügbar

Im Winter ist die Starthilfe eine typische Aufgabe. Dabei wird die entladene Batterie über ein Startgerät kurzzeitig unterstützt, bis der Motor läuft und der Generator die Stromversorgung übernimmt. Springt der Motor trotz ausreichender Spannung nicht an, liegt die Ursache an anderer Stelle, zum Beispiel beim Anlasser, bei der Zündung oder bei der Kraftstoffversorgung. Bei sehr alten oder tiefentladenen Batterien bleibt die Starthilfe eine Übergangslösung bis zum nächsten Garagenbesuch. Der Reifendienst 24/7 kümmert sich um beschädigte Pneus: Ist ein Reserverad oder Notrad an Bord, wird es montiert, und Sie fahren mit angepasstem Tempo zur nächsten Garage. Auf Schnee braucht der Wagenheber dafür eine feste Unterlage, damit er weder einsinkt noch wegrutscht. Fehlt ein Ersatzrad oder ist die Felge verbogen, folgt der Transport auf der Ladefläche.

Gerät ein Fahrzeug von der Fahrbahn ab und bleibt im Schneewall oder am Strassenrand stecken, wird zuerst geprüft, ob es sich ohne Schaden herausziehen lässt. Ist das möglich und zeigt das Fahrzeug danach keine Mängel, kann die Fahrt weitergehen. Sind dagegen Räder, Lenkung oder Achsen sichtbar beschädigt, wird es verladen, denn solche Defekte sind auf glatter Fahrbahn besonders gefährlich. Der Abschleppdienst Obwalden übernimmt zudem den Notfallservice für Lagen, die keinen Aufschub dulden, etwa wenn ein Fahrzeug an einer unübersichtlichen Stelle steht, eine schmale Strasse versperrt oder den nachfolgenden Verkehr behindert.

Neben akuten Pannen gehören geplante Fahrzeugtransporte zum Angebot. Wer ein Fahrzeug ohne Winterpneus nicht selbst bewegen möchte, ein Motorrad oder einen Oldtimer ins Winterlager bringen will oder ein abgemeldetes Fahrzeug ohne Kontrollschilder überführen muss, vereinbart den Transport im Voraus. Möglich sind nationale Transporte innerhalb der ganzen Schweiz und internationale Transporte über die Landesgrenzen hinaus. Befördert werden Fahrzeuge aller Art; ob ein bestimmtes Modell nach Gewicht und Abmessungen auf das Plateau passt, klären wir vorgängig am Telefon. Für Fahrten ins Ausland sollten Fahrzeugausweis und weitere Papiere bereitliegen, und welche Unterlagen im Einzelfall nötig sind, wird vor der Abfahrt besprochen.

Wie läuft ein Einsatz auf verschneiter Fahrbahn Schritt für Schritt ab

Der erste Schritt liegt bei Ihnen: Erst blinkt die Warnanlage, dann folgt die Leuchtweste, die Sie noch vor dem Öffnen der Fahrertür anlegen; ausgestiegen wird auf der vom Verkehr abgewandten Seite. Das Pannendreieck stellen Sie ausserorts in mindestens 50 m Entfernung auf, auf Autobahnen in mindestens 100 m; dort gehen alle Insassen anschliessend hinter die Leitplanke. Bei Schneefall, Nebel und in der Dämmerung ist ein stehendes Fahrzeug schlecht zu erkennen, deshalb lohnt es sich, die Warnmittel besonders sorgfältig zu platzieren. Bei Verletzten hat der Notruf Vorrang vor allem anderen: Die Sanität erreichen Sie über 144, den europäischen Notruf über 112.

Im zweiten Schritt nehmen Sie per Telefon oder WhatsApp Kontakt auf. Den Standort übermitteln Sie am einfachsten über die Funktion «Standort teilen», denn auf verschneiten Nebenstrassen fehlen oft eindeutige Orientierungspunkte. Hilfreich sind ausserdem Marke und Modell, die Antriebsart, die Art des Getriebes und eine kurze Beschreibung des Problems: Bleibt der Motor stumm, ist ein Pneu beschädigt oder steckt das Fahrzeug fest? Teilen Sie auch mit, ob das Fahrzeug noch rollt, ob sich das Lenkrad bewegen lässt und wohin es gebracht werden soll. Erwähnen Sie zudem den Zustand der Strasse, also Eis, Neuschnee oder Schneematsch, damit der Einsatz passend vorbereitet werden kann.

Am Pannenort schaut sich der Fahrer die Lage an und sichert die Einsatzstelle mit den Warnleuchten des Abschleppwagens zusätzlich ab. Dann fällt die Entscheidung, ob eine Reparatur am Strassenrand ausreicht oder ob das Fahrzeug verladen wird. Beim Verladen zieht eine Seilwinde das Fahrzeug langsam auf die geneigte Ladefläche, danach werden die Räder mit Gurten fixiert. Auf abschüssigen Abschnitten verhindern Unterlegkeile, dass Pannenfahrzeug oder Abschleppwagen ins Rutschen geraten. Zum Schluss folgt die Fahrt zum Zielort, beispielsweise zu Ihrer Stammgarage. Mit dem Abschleppdienst Obwalden legen Sie vorher fest, wie die Übergabe von Fahrzeug und Schlüssel geregelt wird, falls bei der Ankunft niemand anwesend ist.

Worauf kommt es technisch bei Allrad, Automatik und schweren Fahrzeugen an

Bei Fahrzeugen mit permanentem Allradantrieb sind Vorder- und Hinterachse über das Verteilergetriebe miteinander verbunden. Wird ein solches Fahrzeug mit nur einer angehobenen Achse geschleppt, drehen die übrigen Räder mit, und im Antriebsstrang entstehen Verspannungen, die teure Schäden nach sich ziehen können. Der Transport mit allen vier Rädern auf dem Plateau schliesst dieses Risiko aus. Auch bei zuschaltbarem Allrad lohnt sich ein Blick in die Betriebsanleitung, denn viele Hersteller raten dort ausdrücklich davon ab, das Fahrzeug mit rollenden Rädern zu ziehen. Ist die Antriebsart unklar, wird deshalb grundsätzlich der Transport auf der Ladefläche gewählt.

Automatikgetriebe werden über eine Ölpumpe geschmiert, die in der Regel nur bei laufendem Motor arbeitet. Rollen die Antriebsräder beim Schleppen mit, drehen sich Teile des Getriebes ohne ausreichende Schmierung, was je nach Bauart schon nach kurzer Strecke Schäden verursachen kann. Aus diesem Grund wird ein Fahrzeug mit Automatik nach einer Panne üblicherweise vollständig verladen. Ein Abschleppseil ist hier keine gute Wahl, auch wenn die Garage nur wenige Kilometer entfernt liegt. Ähnliches gilt für Doppelkupplungsgetriebe, deren Hersteller das Schleppen oft nur unter engen Bedingungen zulassen. Zeigt der Wählhebel die Stufen P, R, N und D, handelt es sich um eine Automatik oder ein automatisiertes Getriebe.

Massgebend für jeden Transport ist das Gewicht. Personenwagen, kleinere Lieferwagen, Motorräder und Quads passen in der Regel problemlos auf ein Plateau. Bei schweren Geländewagen, Wohnmobilen oder voll beladenen Transportern entscheidet das Gesamtgewicht aus dem Fahrzeugausweis, ob ein Transport möglich ist. Montierte Schneeketten können beim Verladen stören; ob sie abgenommen werden, entscheidet sich vor Ort. Steht ein Fahrzeug im Schnee schräg oder verkantet, wird vor dem Ziehen geprüft, wo eine Abschleppöse oder ein anderer belastbarer Befestigungspunkt vorhanden ist, damit keine Stossfänger oder Verkleidungen ausreissen. Kunststoffteile werden bei Kälte spröde und brechen schneller, was zusätzliche Sorgfalt verlangt.

Wovon hängen die Kosten ab und was gehört im Winter ins Fahrzeug

Seriös beziffern lässt sich ein Einsatz erst, wenn die Umstände feststehen. Den Betrag bestimmen Art und Gewicht des Fahrzeugs, die Strecke bis zum Ziel, der Zeitpunkt und die Arbeit, die an der Pannenstelle anfällt. Nächtliche Einsätze und Arbeit an Feiertagen fallen preislich anders ins Gewicht als eine Überführung, die sich in Ruhe unter der Woche planen lässt. Ein Auto, das erst aus dem Schnee gezogen werden muss, verursacht ausserdem mehr Arbeit als eines, das frei am Strassenrand steht. Eine Auskunft zum Preis gibt es am Telefon, sobald die wichtigsten Angaben vorliegen; beim Abschleppdienst Obwalden fragen Sie am besten direkt beim ersten Anruf danach.

Für Fahrten bei winterlichen Verhältnissen lohnt sich eine kleine Grundausrüstung im Kofferraum: Leuchtweste, Pannendreieck, Taschenlampe, Eiskratzer, Handschuhe, eine warme Decke und ein Ladekabel für das Mobiltelefon. Wer regelmässig auf verschneiten Strassen unterwegs ist, führt passende Schneeketten mit und übt die Montage einmal bei trockenem Wetter. Eine Batterie, die schon einige Winter hinter sich hat, sollte vor der kalten Jahreszeit in einer Garage geprüft werden. Auch Frostschutz im Kühlsystem und in der Scheibenwaschanlage gehört zur Vorbereitung, ebenso ein Tank, der nicht erst auf der letzten Reserve nachgefüllt wird.

Warten Sie nach dem Anruf an einem geschützten Ort und nicht direkt hinter dem Fahrzeug. Lassen Sie den Motor zum Heizen nur laufen, wenn der Auspuff frei von Schnee ist, da sich sonst Abgase im Innenraum sammeln können. Halten Sie vor der Übergabe Kilometerstand und sichtbare Schäden fest. Ändert sich Ihr Standort, weil Sie das Fahrzeug etwa auf einen Parkplatz rollen konnten, melden Sie sich bitte noch einmal. Ob eine Versicherung oder ein Schutzbrief einen Teil der Kosten trägt, hängt von Ihrem Vertrag ab; dazu machen wir keine Zusage. Den Abschleppdienst Obwalden erreichen Sie rund um die Uhr, für Notfälle ebenso wie für geplante Transporte.

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Wir sind 24 Stunden an 7 Tagen erreichbar und geben Ihnen am Telefon Auskunft zum Preis Ihres Einsatzes.

Häufige Fragen
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Dieselkraftstoff enthält Paraffine, die bei sehr tiefen Temperaturen auskristallisieren. Die feinen Kristalle setzen den Kraftstofffilter zu, sodass der Motor zu wenig Treibstoff erhält, kurz läuft und wieder ausgeht oder gar nicht erst anspringt. Man spricht dann vom Versulzen. Hinzu kommt, dass die Glühkerzen bei Kälte länger brauchen und eine geschwächte Batterie den höheren Strombedarf oft nicht mehr deckt. Direkt am Fahrzeug lässt sich ein versulzter Filter kaum beheben, weil der Kraftstoff zuerst wieder warm werden muss. In diesem Fall ist es sinnvoll, das Fahrzeug in eine beheizte Garage zu bringen, wo es auftauen kann und der Filter bei Bedarf ersetzt wird. Liegt das Problem dagegen nur an der Batterie, genügt meist eine Starthilfe. Mischen Sie dem Tank keine Zusätze nach eigenem Ermessen bei, sondern halten Sie sich an die Angaben des Herstellers.

Lassen Sie die Räder nicht weiter durchdrehen. Mit jedem Versuch poliert der Pneu den Schnee darunter zu Eis, und im ungünstigen Fall rutscht das Fahrzeug seitlich ab. Halten Sie an, ziehen Sie die Feststellbremse an und schalten Sie den Warnblinker ein. Sind Schneeketten an Bord und erlaubt es der Platz, werden sie auf die Antriebsräder montiert, bei Frontantrieb also vorne und bei Heckantrieb hinten. Etwas Sand oder Streugut vor den Antriebsrädern kann den Halt zusätzlich verbessern. Steht das Fahrzeug quer oder blockiert es die Fahrbahn, sichern Sie die Stelle mit dem Pannendreieck und melden Sie sich bei uns. Gemeinsam klären wir dann, ob die Montage von Ketten genügt oder ob das Fahrzeug verladen werden muss. Versuchen Sie nicht, mit hoher Drehzahl anzufahren, denn das belastet Kupplung und Getriebe stark und bringt auf glattem Untergrund kaum Vortrieb.

Nach einer Starthilfe ist die Batterie nur zu einem kleinen Teil geladen. Der Generator braucht eine gewisse Fahrzeit, um wieder ausreichend Energie zu speichern, und im Winter verbrauchen Heizung, Sitzheizung, Heckscheibenheizung und Licht einen grossen Teil der erzeugten Leistung. Planen Sie deshalb eine längere Fahrt ohne häufige Stopps ein und schalten Sie nicht benötigte Verbraucher aus. Kurze Wege von wenigen Minuten reichen in der Regel nicht, und am nächsten Morgen kann der Motor erneut stumm bleiben. Lassen Sie die Batterie danach in einer Garage messen. Ist sie tiefentladen oder bereits älter, ist ein Ersatz oft die sicherere Lösung, weil eine geschädigte Batterie bei der nächsten Kälteperiode wieder versagen kann. Fahrzeuge mit Start-Stopp-Automatik haben zudem spezielle Batterien, deren Typ beim Wechsel zum System passen muss.

Ein vereistes Türschloss lässt sich mit einem Enteiserspray oder einem leicht angewärmten Schlüssel lösen. Heisses Wasser ist ungeeignet, weil es in den Spalten erneut gefriert und Scheiben bei starkem Temperaturunterschied Schaden nehmen können. Kleben Gummidichtungen an der Karosserie fest, hilft es, die Tür an mehreren Stellen leicht anzudrücken, bevor Sie ziehen. Schwieriger ist eine festgefrorene Feststellbremse: Die Beläge haften dann an Scheibe oder Trommel, und das Fahrzeug rollt trotz gelöster Bremse nicht oder nur schwer. Wer mit Gewalt anfährt, riskiert beschädigte Beläge oder Seilzüge; besprechen Sie das weitere Vorgehen deshalb lieber mit uns am Telefon. Vorbeugend parkieren viele Fahrer im Winter auf ebenem Grund mit eingelegtem Gang oder in Stellung P statt mit angezogener Handbremse, sofern das Fahrzeug dabei sicher steht.

Beim Bremsen wird Bewegungsenergie in Wärme umgewandelt. Auf einer langen Abfahrt mit dauerndem Bremsen erhitzen sich Scheiben und Beläge so stark, dass die Reibung abnimmt; man spricht von Fading. Im ungünstigen Fall bilden sich in der Bremsflüssigkeit Dampfblasen, und das Pedal lässt sich weiter durchtreten als gewohnt. Wählen Sie bergab deshalb einen tieferen Gang, damit der Motor mitbremst, und bremsen Sie lieber kurz und kräftig als lange und leicht. Riecht es verbrannt oder wird das Pedal weich, halten Sie an einer sicheren Stelle an, schalten den Warnblinker ein und lassen die Bremsen abkühlen. Fahren Sie nicht weiter, wenn die Bremswirkung danach nicht vollständig zurückkehrt. Ein Fahrzeug mit zweifelhaften Bremsen wird verladen, statt es auf eigener Achse ins Tal zu bringen; die Ursache klärt anschliessend eine Garage.