Reifendienst 24/7

Was leistet ein mobiler Reifendienst bei einer Pneupanne
Ein Pneu kann auf verschiedene Weise ausfallen. Ein Nagel oder eine Schraube dringt in die Lauffläche ein und lässt langsam Luft entweichen, ein Bordstein beschädigt die Flanke, oder der Pneu verliert bei hoher Geschwindigkeit schlagartig seinen Druck. In jedem dieser Fälle ist das Fahrzeug nicht mehr sicher fahrbar. Gefragt ist dann eine Lösung, die direkt am Standort ansetzt: das defekte Rad abnehmen, ein vorhandenes Ersatzrad oder Notrad montieren oder, wenn beides nicht geht, das Fahrzeug auf dem Plateau zu einer Garage bringen. Welcher dieser Wege passt, entscheidet sich an der Art des Schadens und an der Ausstattung Ihres Fahrzeugs.
Genau diese Aufgaben übernimmt der Reifendienst 24/7 von Abschleppdienst 24. Er ist zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichbar, also auch an Wochenenden und an Feiertagen, wenn Garagen und Pneuhäuser geschlossen haben. Der Einsatz konzentriert sich auf die Pannensituation selbst. Er sorgt dafür, dass Sie mit einem montierten Ersatzrad weiterfahren können oder dass Ihr Fahrzeug sicher an einen Ort gelangt, an dem der Pneu fachgerecht ersetzt wird. Ausgangspunkt der Fahrten ist die Aydin Garage in Dulliken im Kanton Solothurn. Für Sie heisst das: Ein Anruf genügt, und alle weiteren Schritte vom Radwechsel bis zu einem allfälligen Transport werden von derselben Stelle aus organisiert.
Viele Fahrerinnen und Fahrer könnten ein Rad grundsätzlich selbst wechseln, doch in der Praxis scheitert es oft an Kleinigkeiten. Radschrauben sitzen nach Jahren fest, der Wagenheber fehlt oder passt nicht, der Adapter für das Felgenschloss ist nicht auffindbar, oder der Standort ist für Arbeiten am Fahrzeug schlicht zu gefährlich. Auf einer stark befahrenen Strasse, bei Dunkelheit oder bei Regen ist es vernünftiger, die Arbeit jemandem mit passender Ausrüstung und Routine zu überlassen. Hinzu kommt das Gewicht moderner Räder, die mit grossen Leichtmetallfelgen schnell über 20 Kilogramm wiegen. Wer trotzdem selbst Hand anlegt, unterschätzt oft, wie wenig Platz zwischen dem eigenen Wagen und dem vorbeifahrenden Verkehr tatsächlich bleibt.
Welche Arbeiten gehören zum Einsatz bei einem Pneuschaden
Die häufigste Arbeit beim Reifendienst ist der Radwechsel auf ein vollwertiges Ersatzrad. Dazu wird das Fahrzeug an den vom Hersteller vorgesehenen Aufnahmepunkten angehoben, die Radschrauben werden gelöst und nach der Montage über Kreuz angezogen. Vor dem Absenken wird der Luftdruck des Ersatzrads kontrolliert, denn ein Reserverad, das jahrelang unter dem Kofferraumboden lag, hat oft deutlich zu wenig Druck. Ist das Ersatzrad selbst beschädigt, porös oder deutlich älter als die übrigen Pneus, wird gemeinsam entschieden, ob es für die Fahrt zur Garage noch taugt. Bei Fahrzeugen mit tiefer Karosserie oder Seitenschwellern braucht es zudem einen flachen Wagenheber, damit nichts verkratzt. Das abgenommene Rad wird im Fahrzeug verstaut, damit die Garage den Schaden später beurteilen kann.
Viele neuere Fahrzeuge haben statt eines vollwertigen Ersatzrads nur ein schmales Notrad an Bord. Es ist leichter und spart Platz, ist aber ausschliesslich als Übergangslösung gedacht. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit steht auf einem Aufkleber an der Felge oder in der Betriebsanleitung und liegt häufig bei 80 km/h. Auch das Fahrverhalten ändert sich: Das Fahrzeug kann beim Bremsen leicht zur Seite ziehen, und Assistenzsysteme arbeiten unter Umständen eingeschränkt. Schneeketten dürfen auf einem Notrad nach den Vorgaben der meisten Hersteller nicht aufgezogen werden. Mit einem Notrad führt der nächste Weg deshalb ohne grosse Umwege zur Garage, und längere Autobahnetappen sollten vermieden werden.
Statt eines Ersatzrads liegt oft nur ein Reifenreparaturset bereit, bestehend aus einer Flasche Dichtmittel und einem kleinen Kompressor. Das Dichtmittel wird über das Ventil in den Pneu gefüllt und verschliesst kleine Löcher in der Lauffläche von innen. Bei Schnitten in der Flanke, bei grösseren Rissen oder wenn sich der Pneu von der Felge gelöst hat, hilft das Set nicht. Ob es im konkreten Fall sinnvoll ist, wird vor Ort beurteilt. Das Dichtmittel hat ausserdem ein Ablaufdatum, das auf der Flasche steht und von Zeit zu Zeit kontrolliert werden sollte. Nach dem Einsatz eines Dichtmittels muss die Garage davon wissen, weil Rückstände im Pneu, an der Felge und an einem allfälligen Drucksensor entfernt werden müssen.
Wie läuft der Einsatz vom Anruf bis zur Weiterfahrt ab
Bevor ein Fahrzeug losfährt, braucht es einige Informationen. Neben Standort und Modell ist wichtig, welches Rad betroffen ist und ob ein Ersatzrad, ein Notrad oder ein Reparaturset an Bord ist. Wenn Sie unsicher sind, schauen Sie unter den Boden des Kofferraums oder in die Betriebsanleitung. Hilfreich ist auch die Pneugrösse, die auf der Flanke steht, etwa in der Form 205/55 R16. Sind mehrere Pneus beschädigt, beispielsweise nach dem Überfahren eines Gegenstands auf der Fahrbahn, erwähnen Sie das ebenfalls. Senden Sie per WhatsApp an +41 79 752 68 81 ein Foto des beschädigten Pneus, lässt sich oft schon vorab einschätzen, ob ein Radwechsel genügt oder ob gleich ein Transport geplant werden sollte.
Am Einsatzort wird zuerst geprüft, ob die Arbeit dort sicher möglich ist. Steht das Fahrzeug auf weichem Untergrund, in starker Schräglage oder zu nahe an der Fahrbahn, wird es vorher an einen geeigneteren Platz gebracht. Danach folgt der eigentliche Radwechsel mit geeignetem Werkzeug. Bleiben Sie währenddessen abseits der Fahrbahn, idealerweise hinter einer Leitplanke oder auf dem Trottoir, und halten Sie Kinder vom angehobenen Fahrzeug fern. Abschliessend werden Luftdruck und Sitz des Rades kontrolliert, und Sie erhalten Hinweise für die Weiterfahrt, zum Beispiel zur Geschwindigkeit mit einem Notrad oder zum Nachziehen der Radschrauben. Erst wenn das Rad korrekt sitzt und der Druck stimmt, ist der Einsatz an dieser Stelle abgeschlossen.
Ist kein Ersatzrad vorhanden, ist die Felge verbogen oder sind mehrere Pneus gleichzeitig beschädigt, geht der Reifendienst nahtlos in einen Transport über. Das Fahrzeug wird dann auf den Abschleppwagen geladen und zu einer Garage gebracht, in der ein neuer Pneu montiert werden kann. Den Zielort legen Sie gemeinsam mit dem Fahrer fest, zum Beispiel Ihre gewohnte Garage oder einen Betrieb in der Nähe. Bei Fahrzeugen ohne Reserverad ist dieser Transport keine Ausnahme, sondern oft der einzige gangbare Weg, denn ein Weiterfahren ohne Luft würde Pneu und Felge endgültig zerstören. Wer auf das Fahrzeug angewiesen ist, klärt mit der Garage am besten gleich, wann der passende Pneu verfügbar ist und montiert werden kann.
Worauf kommt es bei Pneus, Felgen und Fahrzeugarten an
Einige Fahrzeuge sind mit Notlaufpneus ausgerüstet, oft an Kennzeichnungen wie RSC, ROF, SSR oder ZP auf der Flanke erkennbar. Ihre verstärkten Seitenwände tragen das Fahrzeug auch ohne Luftdruck noch eine begrenzte Strecke, deren Länge und Höchstgeschwindigkeit der Hersteller vorgibt. Solche Fahrzeuge haben meist kein Ersatzrad an Bord. Ist die Notlaufstrecke ausgeschöpft oder der Pneu sichtbar zerstört, bleibt der Transport. Weil sich ein Notlaufpneu ohne Luft kaum anders anfühlt, sind Fahrzeuge mit solchen Pneus in aller Regel mit einer Druckwarnung ausgerüstet, die den Verlust anzeigt. Notlaufpneus lassen sich zudem nur mit Spezialmaschinen montieren, weshalb ein Wechsel des Pneus selbst ohnehin in die Garage gehört.
Bei Leichtmetallfelgen ist Sorgfalt gefragt, weil sie empfindlicher auf Werkzeug reagieren als Stahlfelgen. Zudem passen die Radschrauben nicht immer zu beiden Felgentypen: Wird ein Ersatzrad mit Stahlfelge montiert, sind unter Umständen Schrauben mit anderer Länge oder anderem Kegel nötig, die meist beim Ersatzrad liegen. Nach jedem Radwechsel sollten die Radschrauben nach etwa 50 bis 100 Kilometern nachgezogen werden, weil sich das Rad an der Nabe noch setzen kann. Diese Kontrolle dauert in einer Garage nur wenige Minuten und verhindert, dass sich ein Rad unbemerkt lockert. Felgen mit Zentralverschluss oder besonderen Schraubenmustern kommen vor allem bei Sportwagen vor und verlangen jeweils das passende Spezialwerkzeug.
Neben Personenwagen betreffen Pneupannen auch Lieferwagen, SUV und Wohnmobile, deren Räder deutlich schwerer sind und einen stärkeren Wagenheber verlangen. Der Reifendienst richtet sich deshalb nach den Angaben, die Sie beim Anruf zum Fahrzeug machen. Bei Lieferwagen spielt zusätzlich die Beladung eine Rolle, denn ein voll beladenes Fahrzeug lässt sich nur mit entsprechend tragfähigem Hebezeug sicher anheben. Ebenfalls zu beachten ist der Pneutyp. Sommer- und Winterpneus unterscheiden sich in Gummimischung und Profil, und ein Ersatzrad entspricht nicht immer der aktuell montierten Saisonbereifung. Bei Kälte, Schnee oder Nässe fährt sich ein Sommerpneu als Ersatzrad spürbar anders, weshalb eine zurückhaltende Fahrweise bis zur Garage angebracht ist.
Wovon hängen die Kosten ab und was sollten Sie vorbereiten
Die Kosten für den Reifendienst richten sich nach dem Fahrzeug, der Distanz zum Standort, der Uhrzeit und dem Aufwand. Ein Radwechsel mit vorhandenem, gut gepflegtem Ersatzrad verursacht weniger Arbeit als ein Einsatz mit festgerosteten Radschrauben oder ein Transport, weil kein Reserverad an Bord ist. Auch ob der Einsatz tagsüber oder mitten in der Nacht stattfindet, spielt eine Rolle. Eine Auskunft zum Preis erhalten Sie am Telefon, sobald die Ausgangslage beschrieben ist, sodass Sie vor dem Einsatz wissen, womit Sie rechnen können. Betriebe mit mehreren Fahrzeugen nennen am besten gleich beim ersten Kontakt die zuständige Ansprechperson und die Rechnungsadresse.
Prüfen Sie nach Möglichkeit vorab, wo sich der Adapter für das Felgenschloss befindet, häufig im Handschuhfach, in der Mittelkonsole oder beim Bordwerkzeug. Ohne diesen Adapter lässt sich ein gesichertes Rad nur mit Spezialwerkzeug lösen, was den Einsatz aufwendiger macht. Halten Sie zudem den Schlüssel für einen abschliessbaren Ersatzradhalter bereit, wie er bei manchen Geländewagen und Lieferwagen unter dem Fahrzeug oder an der Hecktür montiert ist. Räumen Sie den Kofferraum teilweise aus, wenn das Ersatzrad unter dem Ladeboden liegt, sofern Sie dabei nicht im Verkehrsbereich stehen. Eine Taschenlampe im Fahrzeug hilft nachts, Bordwerkzeug, Adapter und Unterlagen schneller zu finden.
Für den dauerhaften Ersatz des beschädigten Pneus ist nach dem Einsatz ein Termin in einer Garage nötig. Dort wird auch beurteilt, ob es sinnvoll ist, beide Pneus einer Achse gleichzeitig zu erneuern, damit Profil und Fahrverhalten auf beiden Seiten übereinstimmen. Teilen Sie der Garage mit, ob ein Dichtmittel verwendet oder mit wenig Luft gefahren wurde, denn beides beeinflusst die weitere Beurteilung. Für Fragen ohne Eile eignet sich neben Telefon und WhatsApp auch die E-Mail an info@abschleppdienst-24.ch. Je genauer Sie Pneuschaden, Standort und Ausstattung schildern, desto gezielter lässt sich der Einsatz vorbereiten.
Melden Sie sich per Telefon oder WhatsApp – wir wechseln das Rad oder bringen Ihr Fahrzeug zur Garage.
Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an, wir beantworten sie gerne am Telefon.
Wechseln Sie das Rad auf der Autobahn nicht selbst. Der Pannenstreifen ist kein sicherer Arbeitsplatz, denn der Verkehr fährt mit hoher Geschwindigkeit nur wenige Meter neben Ihnen vorbei. Lenken Sie das Fahrzeug, wenn es noch rollt, so weit wie möglich nach rechts, idealerweise auf einen Pannenstreifen ohne Kurve oder bis zur nächsten Ausfahrt, sofern das ohne Gefahr geht. Warnblinker an, Leuchtweste über und das Pannendreieck nicht weniger als 100 Meter hinter dem Wagen aufstellen.
Danach verlassen alle Personen das Fahrzeug über die rechte Seite und begeben sich hinter die Leitplanke, Haustiere eingeschlossen. Von dort aus rufen Sie an und beschreiben Fahrtrichtung und die letzte Ausfahrt. Bei Verletzten oder wenn Ihr Fahrzeug den Verkehr gefährlich behindert, verständigen Sie zusätzlich die Polizei über 117 oder den Notruf 112. Kehren Sie erst zum Fahrzeug zurück, wenn das Einsatzfahrzeug eingetroffen ist und die Stelle abgesichert wurde.
Davon ist abzuraten, auch wenn die Strecke kurz erscheint. Ohne ausreichenden Luftdruck walkt die Flanke stark, erhitzt sich und wird innen zerstört, oft ohne dass man es von aussen sieht. Bereits wenige hundert Meter können genügen, damit ein reparierbarer Pneu zum Totalschaden wird. Zusätzlich drückt die Felge auf den Boden und kann sich verbiegen oder Kratzer bekommen, was weitere Kosten verursacht.
Hinzu kommt das Sicherheitsrisiko. Mit einem platten Pneu verändert sich das Lenkverhalten deutlich, der Bremsweg wird länger, und bei höherem Tempo kann sich der Pneu von der Felge lösen. Rollen Sie deshalb nur so weit, bis Sie das Fahrzeug an einer sicheren Stelle abstellen können, und warten Sie dort auf Hilfe. Eine Ausnahme bilden Notlaufpneus, die ausdrücklich für eine begrenzte Weiterfahrt gebaut sind.
Das hängt von Lage und Grösse des Schadens ab. Kleine Stichverletzungen in der Mitte der Lauffläche, etwa durch einen Nagel, lassen sich in einer Garage oft fachgerecht von innen verschliessen. Voraussetzung ist, dass der Pneu nach der Panne nicht mit zu wenig Luft weitergefahren wurde und das Profil noch ausreichend tief ist.
Schnitte oder Beulen an der Flanke, Schäden in der Schulter des Pneus und grössere Risse sind dagegen nicht reparierbar. Auch wenn der Pneu bereits älter ist oder Risse im Gummi zeigt, lohnt sich eine Reparatur meist nicht. Ziehen Sie einen eingefahrenen Nagel nicht selbst heraus, weil der Pneu sonst schneller Luft verliert. Die endgültige Beurteilung erfolgt in der Garage, nachdem der Pneu von der Felge genommen und von innen begutachtet wurde.
Viele Fahrzeuge besitzen ein Reifendruckkontrollsystem. Es gibt zwei Arten. Direkte Systeme messen den Druck mit Sensoren im Rad und senden die Werte per Funk an das Fahrzeug. Ein Notrad oder ein älteres Ersatzrad hat häufig keinen solchen Sensor, weshalb die Warnleuchte so lange aktiv bleibt, bis wieder das Originalrad mit Sensor montiert ist.
Indirekte Systeme berechnen den Druck über die Drehzahl der Räder, die über die ABS-Sensoren erfasst wird. Nach einem Radwechsel müssen sie neu kalibriert werden, meist über ein Menü im Bordcomputer oder eine Taste. Wie das geht, beschreibt die Betriebsanleitung. Blinkt die Warnleuchte oder erscheint eine Systemstörung, lassen Sie das System in der Garage prüfen. Leuchtet sie dagegen nach dem Kalibrieren erneut dauerhaft auf, kontrollieren Sie den Luftdruck aller Räder an der nächsten Tankstelle.
Ein langsamer Luftverlust kündigt sich oft durch kleine Veränderungen im Fahrverhalten an. Das Fahrzeug zieht leicht zu einer Seite, die Lenkung fühlt sich schwammig an, oder in Kurven entsteht ein ungewohntes Schwimmen. Manchmal sind auch Abrollgeräusche lauter als sonst. Fahrzeuge mit Kontrollsystem zeigen eine Warnung im Display, ältere Modelle ohne solche Technik geben keinen Hinweis.
Kontrollieren Sie den Luftdruck deshalb regelmässig an einer Tankstelle, am besten bei kalten Pneus, und vergleichen Sie die Werte mit den Angaben im Tankdeckel oder an der Türsäule. Schauen Sie dabei auch auf eingefahrene Fremdkörper und auf Beulen. Verliert ein Pneu innert weniger Tage spürbar Druck, lassen Sie ihn in einer Garage untersuchen, bevor aus dem schleichenden Verlust eine Panne auf der Strasse wird.