24/7 Abschleppdienst

Was umfasst das Abschleppen rund um die Uhr
Ein Abschleppdienst holt Fahrzeuge ab, die aus eigener Kraft nicht mehr weiterfahren können oder nicht mehr weiterfahren sollten, und bringt sie an einen geeigneten Ort. Das kann eine Garage sein, der Wohnort der Halterin oder des Halters, ein Abstellplatz oder ein anderes vereinbartes Ziel. Im Unterschied zur Pannenhilfe, bei der ein Defekt direkt am Strassenrand behoben wird und das Auto danach wieder selbst fährt, steht beim Abschleppen der Abtransport im Mittelpunkt. Das Fahrzeug wird verladen und bewegt, ohne dass sein Motor, sein Getriebe oder seine Bremsen dafür arbeiten müssen. Genau das macht den Einsatz auch bei schweren technischen Schäden oder nach einem Unfall möglich.
Rund um die Uhr heisst, dass die Annahme eines Auftrags nicht an Bürozeiten gebunden ist. Aufträge nehmen wir zu jeder Stunde an, an allen sieben Wochentagen und ausdrücklich auch an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen. Das ist wichtig, weil sich Defekte nicht nach den Öffnungszeiten der Garagen richten. Ein Auto, das am Abend auf einem Parkplatz nicht mehr anspringt oder in der Nacht auf einer Ausfallstrasse liegen bleibt, kann selten bis zum nächsten Morgen dort stehen. Es blockiert unter Umständen eine Zufahrt, behindert den Verkehr oder steht an einer Stelle, an der es von anderen zu spät gesehen wird. Wer auch nachts eine Ansprechperson erreicht, muss nicht improvisieren und vermeidet riskante Versuche, das Auto mit fremder Hilfe von der Stelle zu bewegen.
Typische Anlässe für das Abschleppen sind ein Motorschaden, ein Defekt an Getriebe oder Kupplung, eine gebrochene Feder, ein Schaden an Achse oder Lenkung, ein Unfall oder ein Elektronikfehler, nach dem sich das Fahrzeug nicht mehr starten lässt. Auch wenn eine Weiterfahrt technisch noch möglich wäre, aber ein Risiko darstellt, etwa bei auffälligen Bremsgeräuschen, einer leuchtenden Öldruckwarnung oder austretender Kühlflüssigkeit, ist der Transport auf dem Abschleppwagen die sichere Wahl. Ein Fahrzeug, das nach einem Wildunfall oder einem Kontakt mit dem Randstein auffällig zur Seite zieht, gehört ebenfalls auf die Ladefläche. Unterwegs sind wir in Solothurn und Aargau, in Basel-Stadt und Basel-Landschaft, in Zürich, Zug und Schwyz, in Luzern und Obwalden sowie in St. Gallen, Thurgau und Schaffhausen.
Welche Leistungen gehören zu einem Abschleppeinsatz
Der Leistungsumfang beginnt mit der Annahme des Auftrags am Telefon oder über WhatsApp und endet mit der Übergabe des Fahrzeugs am Zielort. Dazwischen liegen die Anfahrt, die Absicherung der Einsatzstelle, die Begutachtung des Fahrzeugs, das Verladen, die Sicherung der Ladung und die Fahrt zum Ziel. Ein seriöser Abschleppdienst schaut sich das Fahrzeug vor dem Aufladen genau an, denn erst dann lässt sich entscheiden, an welchen Punkten es gezogen und befestigt werden darf. So wird verhindert, dass beim Verladen zusätzliche Schäden an Stossfänger, Unterboden, Schwellern oder Felgen entstehen, die später zu Diskussionen führen. Nicht jedes Auto hat seine Abschleppöse an derselben Stelle, und manche Modelle verbergen sie hinter einer kleinen Abdeckung im Stossfänger.
Neben dem klassischen Abschleppen nach einer Panne gibt es die Bergung. Gemeint ist das Zurückholen eines Fahrzeugs, das nach einem Unfall oder einem Fahrfehler neben der Fahrbahn steht, etwa in einer Wiese, an einer Böschung oder in einem Graben. Hier muss das Auto zuerst kontrolliert auf eine feste und möglichst ebene Fläche gezogen werden, bevor es auf den Abschleppwagen kommt. Wie aufwendig das ist, hängt von Untergrund, Neigung, Gewicht und Zugänglichkeit ab. Auch Fahrzeuge in Tiefgaragen, Hinterhöfen oder engen Zufahrten sind ein Thema; ob ein Abholen dort möglich ist, entscheiden Durchfahrtshöhe und Platzverhältnisse, die wir vorher am Telefon abklären. Bei einer Bergung kommt es auf das richtige Ansetzen der Zugpunkte an, damit Karosserie und Fahrwerk nicht zusätzlich verzogen werden.
Zeigt sich am Einsatzort, dass der Schaden klein ist, etwa eine leere Batterie oder ein beschädigter Pneu, lässt sich das Problem manchmal ohne Abtransport lösen. Dafür gibt es die Pannenhilfe vor Ort und den Reifendienst 24/7 als eigene Leistungen. Führt der Weg dagegen weiter, zum Beispiel zu einer Markengarage in einem anderen Kanton oder an einen Ort jenseits der Landesgrenze, gehen Abschleppen und Fahrzeugtransport ineinander über. Weil nationale und internationale Transporte ebenfalls zum Angebot gehören, lässt sich auch eine längere Strecke aus einer Hand organisieren, ohne dass Sie einen zweiten Betrieb suchen müssen. Welche Variante passt, entscheidet der Fahrer gemeinsam mit Ihnen, nachdem er die Ursache eingegrenzt hat.
Wie läuft das Abschleppen Schritt für Schritt ab
Der erste Schritt ist Ihr Anruf unter +41 79 752 68 81. Damit der passende Abschleppwagen kommt, braucht der Abschleppdienst einige Angaben: den genauen Standort, die Fahrzeugart mit Marke und Modell, eine kurze Beschreibung des Problems und das gewünschte Ziel. Auf der Autobahn helfen die Fahrtrichtung, die zuletzt passierte Ausfahrt oder eine Kilometertafel am Rand, innerorts die Strasse mit Hausnummer oder ein auffälliges Gebäude in der Nähe. Über WhatsApp können Sie unter derselben Nummer Ihren Standort und Fotos des Fahrzeugs schicken. Das erleichtert die Einschätzung, welches Material gebraucht wird, und erspart Rückfragen.
Bei der Auftragsannahme erhalten Sie eine Einschätzung, womit Sie zeitlich rechnen können. Diese Angabe hängt von Distanz, Verkehrslage, Witterung und laufenden Einsätzen ab und ist deshalb eine Schätzung, kein verbindlicher Termin. Vor Ort macht der Fahrer zuerst die Einsatzstelle mit den Warnleuchten des Abschleppwagens für den übrigen Verkehr sichtbar. Danach prüft er das Fahrzeug, löst bei Bedarf die Feststellbremse, bringt das Getriebe in die passende Stellung und kontrolliert, ob sich die Räder drehen lassen. Erst wenn klar ist, wie das Auto reagiert, beginnt das eigentliche Verladen.
Beim Verladen auf das Plateau zieht eine Seilwinde das Fahrzeug langsam über die geneigte Ladefläche nach oben. Anschliessend wird es mit Gurten an den Rädern oder an geeigneten Befestigungspunkten verzurrt, damit es sich während der Fahrt weder verschieben noch kippen kann. Dann folgt die Fahrt zum vereinbarten Ziel, wo das Fahrzeug abgeladen und an der gewünschten Stelle abgestellt wird. Bei einer Garage geschieht das in Absprache mit dem Betrieb, bei Ihnen zu Hause an einem Platz, den Sie angeben. Ob Sie selbst im Abschleppwagen mitfahren können, klären wir beim Anruf. Die Schlüssel erhalten Sie bei der Übergabe zurück, oder sie werden auf Wunsch direkt bei der Garage abgegeben.
Welche Technik kommt bei welchen Fahrzeugarten zum Einsatz
Die gängigste Methode ist der Transport auf einem Abschleppwagen mit Plateau, also mit einer ebenen Ladefläche, auf der das ganze Fahrzeug steht. Die Räder des geladenen Autos berühren die Strasse dabei nicht. Das schont Antrieb, Getriebe und Bremsen und ist besonders bei Fahrzeugen mit Allradantrieb oder Automatikgetriebe wichtig, weil diese beim Schleppen mit drehenden Rädern Schaden nehmen können. Auch Unfallfahrzeuge mit blockierten, verbogenen oder fehlenden Rädern lassen sich auf der Ladefläche sicher bewegen, weil sie nicht mehr selbst rollen müssen, sobald sie oben stehen und festgezurrt sind. Bei einem Automatikfahrzeug ohne Strom lässt sich die Parksperre oft nur über eine Notentriegelung lösen, deren Lage in der Betriebsanleitung beschrieben ist.
Elektroautos und Hybridfahrzeuge verlangen besondere Aufmerksamkeit. Viele Hersteller schreiben vor, dass sie nur mit stillstehenden Antriebsrädern transportiert werden, weil der Elektromotor beim Mitdrehen Spannung erzeugt und Bauteile belasten kann. Ausserdem sind sie wegen der Batterie deutlich schwerer als vergleichbare Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Ist nach einem Unfall der Unterboden mit dem Batteriepaket beschädigt, gelten die Vorgaben des Herstellers und die Einschätzung der Feuerwehr, bevor das Fahrzeug bewegt wird. Tiefergelegte Sportwagen und Autos mit langen Frontspoilern brauchen wiederum einen möglichst flachen Ladewinkel, damit beim Auffahren nichts aufsetzt. Bei Hybriden mit Allradantrieb gilt die Regel für alle vier Räder.
Neben Personenwagen kommen Lieferwagen, Motorräder, Wohnmobile oder Oldtimer für einen Abtransport in Frage. Für die Planung beim Abschleppdienst zählen Gewicht, Länge, Breite, Höhe und Bodenfreiheit, denn danach richtet sich, ob und wie ein Fahrzeug geladen werden kann. Ein Motorrad wird aufrecht fixiert, damit Verkleidung, Spiegel und Lenker keinen Schaden nehmen, ein Oldtimer an Punkten befestigt, die seine Karosserie nicht belasten. Geben Sie uns deshalb beim Anruf möglichst genaue Angaben zum Fahrzeug, auch zu Umbauten, Anhängerkupplung oder Dachaufbauten. So kommt das passende Fahrzeug zu Ihnen und vor Ort entstehen keine unnötigen Verzögerungen.
Worauf sollten Sie bei Kosten und Vorbereitung achten
Einen festen Preis für das Abschleppen nennen wir nicht pauschal im Voraus, weil jeder Einsatz anders verläuft. Der Betrag hängt vor allem von der Fahrzeugart, der Distanz bis zum Zielort, der Uhrzeit und dem Aufwand vor Ort ab. Ein Auto auf einem ebenen, gut zugänglichen Parkplatz ist schneller verladen als ein Unfallfahrzeug an einer Böschung, und ein Einsatz in der Nacht oder an einem Feiertag wird anders berechnet als einer am Werktag. Eine Auskunft zu den Kosten erhalten Sie am Telefon, sobald Standort, Fahrzeug und Ziel bekannt sind. Wartezeiten an einer Unfallstelle, bis die Freigabe erfolgt, oder ein zusätzlicher Arbeitsschritt bei einer Bergung können den Aufwand ebenfalls erhöhen. Damit kennen Sie die Grundlage der Abrechnung, bevor der Abschleppwagen losfährt.
Bis der Abschleppwagen eintrifft, hat Ihre Sicherheit Vorrang vor allem anderen. Schalten Sie den Warnblinker ein, streifen Sie die Leuchtweste schon im Auto über und stellen Sie das Pannendreieck auf, ausserorts mit wenigstens 50 Metern Abstand und auf der Autobahn mit wenigstens 100 Metern. Auf der Autobahn gehören alle Insassen hinter die Leitplanke, weder auf den Pannenstreifen noch zurück ins Fahrzeug. Gibt es Verletzte, wählen Sie zuerst 144 für die Sanität oder 112; um das Fahrzeug kümmert sich der Abschleppdienst danach.
Halten Sie Fahrzeugausweis und Schlüssel bereit und nehmen Sie Wertsachen, Dokumente und persönliche Gegenstände aus dem Auto, bevor es verladen wird. Wenn Sie das Ziel noch nicht kennen, weil Ihre Garage nicht erreichbar ist oder Sie fremd in der Gegend sind, besprechen wir die Möglichkeiten gemeinsam. Ein verlässlicher Abschleppdienst erklärt vor dem Start, was geschieht, wohin das Fahrzeug kommt und wie abgerechnet wird. So entstehen weder beim Ablauf noch bei den Kosten Missverständnisse, und Sie wissen jederzeit, wo sich Ihr Fahrzeug befindet. Ein kurzer Blick auf Kilometerstand und Tankanzeige vor dem Verladen hilft, den Zustand bei der Übergabe später nachzuvollziehen.
Rufen Sie an oder schreiben Sie per WhatsApp – Aufträge nehmen wir Tag und Nacht entgegen.
Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an, wir beantworten sie gerne am Telefon.
Bleibt ein Auto spät abends oder in der Nacht liegen, ist die gewünschte Garage oft erst am nächsten Morgen wieder besetzt. Das Fahrzeug muss deshalb nicht am Pannenort stehen bleiben. Wir besprechen mit Ihnen, ob es an Ihren Wohnort, auf einen privaten Parkplatz oder an einen anderen Ort gebracht wird, an dem es bis zur Öffnung der Garage stehen darf. Manche Garagen bieten an, dass ein Fahrzeug ausserhalb der Öffnungszeiten auf ihrem Gelände abgestellt wird; den Schlüssel werfen Sie dann in einen dafür vorgesehenen Briefkasten. Ob das bei Ihrer Garage möglich ist, sollten Sie im Zweifel kurz klären, sobald dort wieder jemand erreichbar ist. Wichtig ist, dass das Fahrzeug an seinem Abstellort niemanden behindert und dass Sie wissen, wo es steht.
Auch ein Auto, das seit Wochen oder Monaten auf einem Hof, in einer Scheune oder auf einem privaten Parkplatz steht, lässt sich abtransportieren. Solche Fahrzeuge bringen eigene Schwierigkeiten mit sich: Die Pneus haben oft Luft verloren, die Bremsen können festsitzen, die Batterie ist leer und das Lenkradschloss lässt sich manchmal nur schwer lösen. Deshalb ist es hilfreich, wenn Sie beim Anruf sagen, wie lange das Fahrzeug schon steht, ob der Schlüssel vorhanden ist und ob die Räder noch rollen. Auch die Zufahrt spielt eine Rolle, etwa wenn das Fahrzeug hinter anderen Autos, unter einem niedrigen Vordach oder in einem engen Unterstand steht. Mit diesen Angaben lässt sich der Aufwand besser abschätzen und die Abholung in Ruhe planen.
In den meisten Fällen ist es sinnvoll, wenn Sie oder eine beauftragte Person beim Verladen dabei sind. So können Fragen zum Fahrzeug direkt geklärt werden, der Schlüssel wird persönlich übergeben und Sie sehen, in welchem Zustand das Auto aufgeladen wird. Ist das nicht möglich, etwa weil Sie nach einem Unfall mit einem Taxi oder mit Angehörigen bereits weitergefahren sind, besprechen wir am Telefon eine andere Lösung. Dann ist zu klären, wo Schlüssel und Fahrzeugausweis hinterlegt werden, wer den Zugang zum Standort ermöglicht und wohin das Fahrzeug gebracht werden soll. Fotos, die Sie vor dem Verlassen des Fahrzeugs machen, helfen später bei Fragen zum Zustand vor dem Transport.
Ob eine Versicherung, ein Schutzbrief oder eine Mitgliedschaft bei einem Verkehrsclub die Kosten ganz oder teilweise trägt, hängt allein von Ihrem Vertrag ab. Darüber können wir keine Zusage machen. Sinnvoll ist, die Police oder die Vertragsunterlagen zu prüfen oder bei der Versicherung nachzufragen, bevor Sie einen Auftrag erteilen, sofern das in der Situation möglich ist. Manche Verträge sehen vor, dass zuerst eine bestimmte Hotline kontaktiert wird, damit die Leistung gedeckt ist. Bewahren Sie die Abrechnung nach dem Einsatz gut auf, damit Sie diese bei Bedarf einreichen können. Die Preisauskunft am Telefon bleibt davon unabhängig, denn sie richtet sich nach Fahrzeug, Distanz, Uhrzeit und tatsächlichem Aufwand des Einsatzes.
Beim Abschleppen geht es um ein Fahrzeug, das unerwartet ausgefallen ist und kurzfristig von einem Ort weg muss, an dem es nicht stehen bleiben kann. Der Zeitpunkt ergibt sich aus der Panne oder dem Unfall, nicht aus einem Termin. Ein Fahrzeugtransport dagegen wird im Voraus vereinbart, zum Beispiel nach dem Kauf oder Verkauf eines Autos, für eine Überführung zu einer Fachwerkstatt, bei einem Umzug oder für ein Fahrzeug ohne gültige Zulassung. Dabei stehen Abholort, Ziel und Zeitpunkt vorher fest, und das Fahrzeug wartet meist an einem sicheren Ort. Technisch kommt in beiden Fällen oft dieselbe Ladefläche zum Einsatz, doch Planung, Ablauf und Preisgestaltung unterscheiden sich. Beide Leistungen sowie nationale und internationale Transporte können Sie bei uns anfragen.